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Gaming-PCs für Einsteiger – Welche Komponenten ein Einstiegsmodell wirklich braucht

Auch zum Launch einer neuen Konsolengeneration wie der Playstation 5 und Xbox Series X ist der PC nach wie vor die leistungsstärkste Alternative für Gamer – und dank der Modularität kann das auch über viele Jahre zu bleiben. Allerdings scheuen Einsteiger häufig den Schritt, ihren ersten PC zu bauen oder sich online ein Modell zusammenstellen zu lassen. Zu groß scheint die Auswahl an unterschiedlichen Komponenten. Dieser Guide verrät euch, was ein Gamer-PC für Einsteiger wirklich braucht.

Prozessor und Mainboard – Herz und Nieren eines PCs

Das Mainboard ist die Hauptplatine eines Rechners und als solches die Schnittstelle zwischen allen anderen Teilen. Das Mainboard gibt dabei auch die maximale Geschwindigkeit, mit der Peripherie arbeitet, und die Zahl der Steckplätze an. Idealerweise sollten vier Steckplätze für RAM zur Verfügung stehen, mehrere PCI-Express-Slots und mehrere Schlitze für Lüfter. Gerade die Lüfteranschlüsse sind für Gaming-PCs von Bedeutung, da die hohe Arbeitslast über längere Sessions für extreme Temperaturen sorgt. Ohne entsprechende Lüfter ist der Verschleiß höher und die Leistung leidet.
Beim Kauf sämtlicher anderen Komponenten muss gewährleistet sein, dass diese ins Mainboard passen.

Prozessoren sind fürs Gamingerlebnis nicht der entscheidende Faktor, aber rechenlastige Open-World-Games und Simulationen brauchen trotzdem viel Prozessorleistung. Vier Kerne sollten es auch für einen Einstiegs-PC schon sein, acht sind eine gute Wahl für mehr Performance.

Die Grafikkarte – Der Stolz eines jeden Gaming-PCs

3D-Games nutzen für ihre beeindruckenden Grafiken GPU-Beschleunigung, lagern also ihre Rechnungen – wenn möglich – auf die Grafikkarte aus. Wenn es einen Punkt gibt, in den auch Einsteiger etwas mehr Geld investieren können, dann ist es die Grafikkarte. Die Leistung wird hier (wie beim PC selbst) in Taktrate und Speicher angegeben. 4 GB Grafikspeicher sollten es für moderne Games schon sein, dann sind auch 3D-Grafiken in HD flüssig. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt, weder bei der Leistung noch beim Preis. Eine spätere neue Konfiguration des Gaming-PCs nach wechselnden Anforderungen ist auch im Nachhinein noch problemlos möglich. Wer also nicht gleich zum Einstieg so viel Geld in die Hand nehmen möchte, kann die Grafikkarte später noch nachrüsten.

Mehr und besserer Speicher

Beim Arbeitsspeicher sind die meisten Games erstaunlich ökonomisch. Bereits mit 8 GB lässt sich ein flüssiges Spielerlebnis abbilden. Selbst schneller DDR3-Arbeitsspeicher ist vergleichsweise günstig auf 16-32 GB aufrüstbar und kann damit durchaus eine gute Idee sein. Vor allem, wenn neben dem Gaming noch gestreamt werden soll oder mit mehreren Fenstern gearbeitet wird. Je wichtiger Multitasking für den Gamer ist, desto wichtiger wird der Arbeitsspeicher.

Bei den Festplatten haben Gamer beim Einsteiger-PC die Wahl: Großer Massenspeicher in Form einer HDD ist sehr günstig, eine schnelle SSD bietet aber sofortige Systemstarts und rasantes Booten großer Games. Allerdings sind SSDs auch pro Gigabyte deutlich teurer. Mit etwas mehr Budget bietet sich eine Doppellösung an. Auf einer SSD werden Betriebssystem und häufig gespielte Spiele installiert, eine zusätzliche HDD dient als Massenspeicher für seltener genutzte Dateien.

Cool bleiben – Die Lüftung

Alle Komponenten im PC haben eine ideale Betriebstemperatur, die sie nicht überschreiten dürfen. Damit dies gewährleistet ist, geben Thermalsensoren aktuelle Temperaturwerte an die Lüfter weiter. Während High-End-PCs mit Systemen wie Flüssigkühlung arbeiten, ist das für Gaming-PCs bei Einsteigern unnötig. Klassische Lüfter sind hier definitiv die bessere Wahl. Gehäuse speziell für Gaming-PCs beinhalten oft bereits vorinstallierte Lüfter. Auch die Grafikkarte und der Prozessor kommen in der Regel im Bundle mit Lüfter. Ein ungestörter Luftfluss zwischen allen Komponenten ist entscheidend, um einen Austausch zwischen heißer Abluft und kühler Zuluft zu gewährleisten. Im Zweifelsfall ist ein Gehäuse mit vorinstallierten Lüftern für Einsteiger-PCs eine sichere Wahl.

Alles im Blick – Der Bildschirm

Wie groß der Screen sein soll, hängt vor allem vom gewünschten Sitzabstand ab. Für Gamer, die gleichzeitig streamen, ist ein multiscreen Set-Up empfehlenswert. Jedes Display sollte dabei mindestens eine Auflösung von 1.920×1.080 Pixeln haben, auch günstige 4k-Displays sind eine Möglichkeit, wenn Gaming in höchster Auflösung gewünscht ist. Anders als beim Fernseher wird der Unterschied zwischen den Auflösungen aufgrund der näheren Distanz zum Bildschirm schneller sichtbar. Um Spiele in höheren Frameraten flüssig zu genießen, sollte der Bildschirm eine höhere Bildwiederholrate haben, also mindestens 120 Hz.

Hinweis: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit mindfactory.de und enthält bezahlte Linkplatzierungen. Die Objektivität von GameGeneral wird dadurch in keinster Weise beeinflusst.

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