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Mask of Mists: Das rätselhafte Fantasy-Adventure im Test4 min Lesezeit

Mask of Mists ist ein Rätsel-Adventure in schöner Optik im Fantasy-Setting. Das Spiel erschien bereits 2020 auf dem PC und der Nintendo Switch. Jetzt ist eine verbesserte Version für die Playstation 5 und Xbox Series X erschienen. Alles zum Spiel erfahrt ihr in unserem Test zur Xbox Series X-Version.

Zu Beginn der Reise wird der Protagonist, ein namenloser Abenteurer, von der Akademie der Zauberer angeheuert, einen vermissten Erzmagier ausfindig zu machen. Deshalb wird er zu einem Gebiet hin teleportiert, wo der Erzmagier Untersuchungen angestellt hat. Dort angekommen beginnt er mit seiner Erforschung, wohin und warum der Erzmagier verschwunden ist.

Das Spiel findet in der Ego-Perspektive statt. Die Hauptaufgaben sind das Lösen von Rätseln sowie das Bekämpfen von Monstern. Die ersten paar Rätsel, auf die man trifft, sind ziemlich einfach: „Suche einen Gegenstand und lege diesen auf eine Vorrichtung.“ Diese Art von Rätsel wird sich auch einige Male im Laufe des Spiels wiederholen, was aber nicht schlimm ist, denn es gibt eine Vielfalt an Rätseln, die verschiedene Schwierigkeitsstufen mit sich bringen.

Eine komplexe Welt

Ziemlich schnell zu Beginn bekommt man ein Schwert und erst danach werden andere Wege eröffnet und Monster erscheinen. Diese sind jedoch schnell besiegt. Wenn man nicht aufpasst, endet das Spiel aber auch mal in einem Game Over-Screen. Die Welt, in der man sich bewegt, ist besonders schön gestaltet und wird mit dem Spielverlauf immer größer und unübersichtlicher. Dies bringt eines der Probleme von Mask of Mists mit sich. Denn das Spiel verfügt über keine Karte der Gebiete. Das wiederum führt manchmal dazu, dass man den falschen Weg geht und schlussendlich im Kreis läuft.Mask_of_Mists_Screenshot_1

Wie bei vielen Adventure-Spielen gibt es ein Interface, welches die Ausdauer und die Lebensanzeige abbildet. Auch ein Menü für Verbrauchsgegenstände sowie wichtige Objekte sind vorhanden. Die Steuerung ist sehr präzise und einfach zu erlernen. Mit dem linken Analogstick bewegt man sich und mit dem Rechten wird die Kamera bewegt. Auch die Menüführung ist leicht und überschaubar. Das Verhältnis zum Sichtbaren und deiner Waffe ist schön aufgebaut und stört somit nicht die Sicht. Nur manchmal, wenn größere Gegenstände gehalten werden, ist zu viel vom Bildschirm verdeckt.

Grafik und Steuerung

Aus grafischer Sicht macht das Spiel einiges her. Im Vergleich zur Switch-Version liegen grafisch sogar Welten dazwischen. Man erwartet hier keine super realistische oder detailgetreue Grafik. Denn das Fantasy-Setting bietet durchaus Möglichkeiten, etwas abstrakter zu sein und man hat sich hier an einen leichten, farbenfrohen Stil eines Kinderbuches gehalten. Die Welt ist schön gelungen und die Gebiete werden schön untermalt, sowie durch verschiedene Farbpaletten zur Geltung gebracht. Während an der Oberfläche viele Grün- und Brauntöne verwendet werden, spielen im Untergrund in den Ruinen eher die Farben Weiß und Grau eine dominante Rolle. Zu erwähnen ist weiterhin, dass beim Spielen keine Framerate-Einbrüche entstanden sind und das Spiel auf der Xbox Series X in stabilen 60 Bildern pro Sekunde spielbar ist.Mask_of_Mists_Screenshot_2

Mask of Mists macht durch seine einfache Steuerung nicht wirklich große Schwierigkeiten, mit Gegnern fertig zu werden und sich in der Welt zu bewegen. Das Spiel enthält eine Menge Bewegung, denn leider ist es mit ziemlich viel Backtracking gefüllt. Wenn die einfachen Kämpfe mit den wenigen Monstern beendet sind, kommen diese auch leider nicht wieder zurück. Das lässt in der Welt eine leichte Leere zurück.

Wenn die Spannung auf der Strecke bleibt

Vor allem durch das ständige hin und her wird es ziemlich eintönig, bis man zum nächsten Rätsel kommt. Das Gameplay und die Story können auch nicht wirklich die fehlende Spannung kompensieren. Denn man hat zu keiner Zeit wirklich das Gefühl in Gefahr zu sein oder irgendetwas schnell erledigen zu müssen. Die musikalische Untermalung des Spiels macht einiges wieder wett. Denn für jedes Gebiet, in dem man sich befindet, werden verschiedene, passende Stücke eingesetzt. Ob man nun auf der Oberfläche eine leicht beherzte Melodie hört oder im Untergrund stämmigere, bedrückende Töne zur Geltung kommen.

Wertung
  • 90%
    Grafik - 90%
  • 70%
    Atmosphäre - 70%
  • 70%
    Spannung - 70%
  • 90%
    Steuerung - 90%
  • 85%
    Technik - 85%
81%

Fazit

Trotz einiger Kritikpunkte macht es Spaß, die Rätsel in Mask of Mists zu lösen und die Welt zu erforschen. In meinem Durchgang des Spiels habe ich zwei Mal den Game Over-Screen gesehen – keine Sorge: Das Spiel hat eine Autosave-Funktion. Für einen Durchgang des Spiels hat es ein bis zwei Stunden gedauert.

Wer kein Problem mit ständigem hin und her laufen hat und ein schnelles Spiel mit Rätseln sucht, aber nicht auf eine Geschichte verzichten möchte, ist bei Mask of Mists genau richtig.

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