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Queeny Army Test: Die Königinnen unter den Kämpfern4 min Lesezeit

Triggerwarnung: Im Spiel Queeny Army werden sexuelle und gewalttätige Themen aufgegriffen. Dazu gehören auch die Andeutung von Vergewaltigung sowie Mord.

Queeny Army wurde von AI-link entwickelt und ist damit das erste kommerziell veröffentlichte Videospiel. Im Spiel geht es um 12 Mädchen, die als Waisen in einem Pflegeheim aufgenommen wurden und dort auch unterrichtet werden. Bis korrupte Mächte ihnen einen Strich durch die Rechnung und das damit verbundene idyllische Leben machen. Nun müssen sie lernen, zu kämpfen.

Story nichts für sanfte Gemüter

Der Charaktereditor aus Queeny Army.
Der Charaktereditor aus Queeny Army.

Als Pixel Run and Gun Spiel ist Queeny Army weder einfach, noch für schwache Nerven. Jedes der 12 spielbaren Mädchen hat nicht nur andere Waffen und Spezialfähigkeiten, sondern auch eine eigene tragische Hintergrundgeschichte. Sie wurden vom Direktor des San Romero College, Professor Gonzales, aufgenommen und unterrichtet. Sie sollen einmal die Zukunft der Gesellschaft werden.

Umso stärker wirken die Mädchen, die aus ihrem Zuhause flüchten müssen und sich gegen die korrupten Mächte stellen. Ein ehemaliger Soldat soll ihnen auf diesem Weg helfen, denn auch er ist gegen die Führung des Präsidenten und somit ein gesuchter Feind. Zusammen wollen sie die Regierung stürzen und sich rächen.

Queeny Army: Run and Gun im Retrostil

Die Entwickler*innen nutzen eine Retro-Pixel-Art-Ästhetik, die das Spiel nostalgisch wirken lässt. Doch der
vermeintlich einfache Aufbau versteckt das schwere Gameplay. Das Spiel besitzt sechs verschiedene
Level und vier Schwierigkeitsstufen, wobei alle eine Herausforderung darstellen.

Vor allem ungeübt darf man das Spiel nicht unterschätzen, denn es ist nicht leicht die Gegner*innen zu bekämpfen und durch die Ebenen zu springen. Es ist relativ kurz, aber durch die fehlende Speicherfunktion und der begrenzten Anzahl an Leben umso mühseliger.

Zu Queeny Army gehören auch Kletterpassagen.
Zu Queeny Army gehören auch Kletterpassagen.

Hat die Motivation das Spiel zu meistern einen einmal gepackt, kann man sich durch die verschiedenen Level und Schwierigkeitsstufen arbeiten. Dabei kann man die verschiedenen Mädchen kennenlernen und neue Waffen freischalten.

Wer nicht alleine spielen will, kann im lokalen Koop Modus mit einer weiteren Person spielen. Queeny Army ist für 3,99 Euro auf Steam, PlayStation, XBOX und der Nintendo Switch verfügbar. Die unterstützten Sprachen sind derzeit Englisch und Spanisch, wobei in Zukunft noch weitere hinzukommen sollen. Wir haben das Spiel für diesen Test auf der Nintendo Switch gespielt.

Wertung
  • 70%
    Grafik - 70%
  • 40%
    Atmosphäre - 40%
  • 60%
    Spannung - 60%
  • 70%
    Steuerung - 70%
  • 70%
    Technik - 70%
62%

Fazit

Queeny Army ist kein Spiel für ahnungslose Anfänger*innen, die nicht auf Run and Gun Spiele stehen. Dafür kommen vor allem Retrofans auf ihre Kosten. Mit der nostalgischen Pixel-Ästhetik und den höheren Schwierigkeitsstufen gibt es einiges zu erleben. Dennoch ist das Spiel immer noch nur die erste kaufbare Veröffentlichung des Entwicklers, weshalb man auch keine preisgekrönte Story oder ein tagelanges Gameplay erwarten kann.

Nichtsdestotrotz sieht man die Arbeit, die hinter dem Spiel steckt und sollte der Ehrgeiz bei einem bestehen, kann das ganze auf jeden Fall auch Spaß machen. Alles in allem ist Queeny Army eine Challenge, für die man Lust und Interesse mitbringen sollte, um diese zu bestehen.

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