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Zombies, Aliens and Guns: Test des simplen Baller-Titels5 min Lesezeit

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Spiele werden immer komplexer und bieten immer mehr Features und Möglichkeiten an, auf verschiedene Arten erlebt zu werden. Gelegentlich kommt dann der Wunsch nach Einfachheit. 9Ratones und Sergio Poverony haben sich dieser Aufgabe angenommen. Alles, was wir zum Konzept wissen müssen, steht im Titel. Alles Weitere erfährst Du in unserem Zombies, Aliens and Guns Test.

Hinter feindlichen Linien – Erste Eindrücke

Mit einem kleinen Aufwärmtutorial starten wir gleich direkt in die Action. Eine Maschinenpistole, ein Kompass und die Missionsbeschreibung. Mehr brauchen wir nicht. Der Einsatz sollte eigentlich recht einfach sein. Rein in den Helikopter, mit der wertvollen Fracht über das Kampfgebiet fliegen, diese abgeben und von dort aus die Einsatzkräfte unterstützen. Doch leider ist es nie so wie in der Theorie, denn der Heli wurde abgeschossen und wir mussten notlanden.

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Auch mit einem Gefährt nehmen wir die Jagd auf.

Glücklicherweise sind die Feinde nicht menschlich, sondern untoter und außerirdischer Natur, sodass wir keine Skrupel haben. Unser Fluggefährt ist defekt, also bedeutet dies nun zu Fuß weiter. Auf dem Weg nehmen wir noch gestrandete Mitstreiter und fallen gelassene Fracht mit. Die Schar an Monstern ist kaum zu überblicken, doch hangeln wir uns von einem Gebiet zum nächsten weiter.

Die Angst lässt unsere Kameraden manchmal seltsame Wege gehen und sogar in unsere eigene Schusslinie. Aber die halten das schon aus. Wichtiger ist es, dass die Zombies und Aliens nicht zu nahe an sie herankommen, denn sonst segnen sie das Zeitliche. Auch ist nichts mit Anschleichen. Denn viele der seltsamen Bestien sind auf uns gedrillt und wissen, wo wir sind.

Hier ist alles beschädigt. Seien es die Häuser oder die Natur. Nur gelegentlich finden wir ein Auto beziehungsweise einen Truppentransporter, der noch intakt ist, mit dem wir zum nächsten Gebiet fahren können. Ruhig ist es jedoch nicht, denn auch hier werden wir angegriffen und müssen vom Dach aus die Horden abwehren.

Gameplay von Zombies, Aliens and Guns

Zielgenauigkeit sollte in einer Bullet-Hell möglich sein. Doch leider macht die Kamera und die Zielsteuerung das Ganze ein wenig schwieriger. Es ist nicht unmöglich, sondern sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn wir uns bewegen, bewegt sich die Kamera ein wenig träger mit. Dies kann bei manchen sogar die sogenannte Motion Sickness auslösen und bedauerlicherweise konnten wir in unserer Version keine Option finden, um dies auszustellen.

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Es gilt in Zombies, Aliens and Guns unterschiedliche Gegnertypen zu erledigen.

Was noch eine zusätzliche Schwierigkeit mit sich bringt, ist die Handhabung des Zielens selbst. Mit einem Controller ist dies unkompliziert, da ein Controllerstick für das Bewegen hergenommen wird. Der andere für das Visier. Mit Maus und Tastatur ist es ein wenig anders. Dadurch, dass das Fadenkreuz in einem Orbital bei uns festgelegt ist, können wir noch so sehr den Zeiger auf die Horden richtigen – es bleibt nur eine Richtungseinstellung.

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Abseits der Kampagne gibt es noch ein paar Herausforderungsmodi, die nach der Reihe absolviert werden müssen. Nach sieben Überlebenskämpfen, bei denen wir eine gewisse Zeit der ankommenden Gegnerflut standhalten müssen, bekommen wir die Auswahl zum ultimativen Survivalkampf: der Bossrush. Wie der Name schon sagt, kämpfen wir hier gegen jeden Boss aus der Kampagne.

Sorgen um Munition müssen wir uns übrigens nicht machen. Denn sobald wir den Abzugsfinger lang nehmen und einen kurzen Moment warten, laden wir automatisch die Patronen nach. Zwar gibt es neben Medikits noch Munitionspakete, die sofort voll aufladen, aber unbedingt nötig sind diese nicht. Was jedoch wichtig hierbei ist, ist die Art der Munition. So können wir zwischen einer einfachen Maschinenpistole, einer Schrotflinte mit Streuung und einem schweren Maschinengewehr wählen, sobald die jeweilige Munitionsart vorhanden ist und wir diese finden.

Wertung
  • 87%
    Grafik - 87%
  • 81%
    Atmosphäre - 81%
  • 76%
    Spannung - 76%
  • 63%
    Steuerung - 63%
  • 83%
    Technik - 83%
78%

Fazit

Wer einen semi-aufregenden Arcadeshooter für zwischendurch sucht, ist mit Zombies, Aliens and Guns genau richtig. Eine simple Spielmechanik, die zum immer wieder starten anreizt. Zwar müssen wir mit der Kamera zurechtkommen. Aber sowohl an diese als auch an die Steuerung generell ist sich schnell gewöhnt.

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