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Bloodhound Test: Als blutrünstiger Dämonenkiller auf Tour7 min Lesezeit

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Finsternis zieht über das Land. Wir befinden uns in einer unwirtlichen Lage. Hinter uns ein versperrter Weg, vor uns eine Unmenge an Dämonen. Glücklicherweise sind wir bewaffnet. Nach klassischer Doom-Manier schießen wir uns durch den „Boomer Shooter“ von Kruger & Flint Productions und zeigen ihnen, wo der Soldat seine Munition vergräbt. Wie ein Bluthund stürzen wir uns in Bloodhound in den Kugelhagel. Unser Test zum Spiel.

Held rettet Welt – Die Story

Die Akolythen von Astaroth sind daran, die teuflische Höllenbrut zu beschwören und somit die ganze Welt in den Abgrund zu stürzen. Da wir die Erde aus irgendeinem Grund zu lieben gelernt haben, missfällt uns dies stark und wir bewaffnen uns, um gegen die Armeen aus den Feuern anzukommen. Außerdem gibt es noch ein paar Boni für das Retten der Welt.

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Den Dämonen geht es in Bloodhound ordentlich an den Kragen.

Viel mehr gibt es zur Story gar nicht mal zu wissen. Das Gameplay steht hier klar im Vordergrund.

Wir starten mit einer Machete für den Nahkampf. Das ist nützlich, falls wir in die Verlegenheit geraten, auch die letzte Kugel zu verschießen. Wir müssen uns jedoch keinesfalls den Weg frei hacken. Wir haben nämlich auch noch einen recht guten Revolver bei uns. Sollten wir ausreichend Kugeln finden, können wir mit der Sekundärtaste diesen sogar im Akimbo-Style, also mit zwei Pistolen, führen. Logischerweise wird nicht nur der Schaden, sondern auch der Verbrauch verdoppelt.

Pistolen, Gatling und Blutfetzen – Gameplay von Bloodhound

Die erste Waffe, die wir in Bloodhound finden, ist die Schrotflinte. Viel Schaden auf naher Distanz, aber auch auf mittlerer ist diese nicht zu unterschätzen. Leider teilt sie sich den Munitionsslot mit den abgesägten Schrotflinten, die ein striktes Upgrade zur normalen sind. Denn die Sache hat im wahrsten Sinne des Wortes einen Haken. Wie Roadhog von Overwatch können wir mit diesen die Gegner einfach heranziehen und in tödliche Distanz bringen. Bedauerlicherweise ist nach zwei Schüssen das Gas aus und es kommt zu einer kurzen Nachladesequenz.

Wir finden auch einen allseits beliebten Klassiker: das Maschinengewehr und das Upgrade etwas später danach mit der Minigun. Zwar können wir eine beträchtliche Menge an Kugeln aufnehmen, aber wir rattern umso schneller durch.

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Effektvolle Szenen werten die Grafik etwas auf.

Ein weiteres Highlight ist die Armbrust, mit der wir, wie beim Needler von Halo, die Gegner mit dem finalen Schuss an die Wand nageln können. Es ist ein Augenschmaus, ihnen dabei zuzusehen, wie sie plötzlich an einem Felsen hängen. Der Granatwerfer und die Railgun dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Recht bald schon bekommt man ein angenehmes Arsenal angesammelt. In der schnellen Action kann man schon mal die Übersicht verlieren und schnell die Munition der Lieblingswaffe aufbrauchen. Praktischerweise sind die zufällig platzierten Munitionskisten nie aus der Mode gekommen. Gleiches gilt auch für Sanitätskästen und Schutzpanzerung.

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Wir bekommen aber auch noch drei spezielle Fähigkeiten. Zum einen lassen die Toten ihre Seele fallen, die wir aufnehmen können, um unser Dämonenmeter zu füllen. Aktivieren wir die Dämonenform, werden wir kurzzeitig unverwundbar und teilen dafür aber auch mehr aus. Einen Zeitlupenmodus können wir ebenfalls unser Eigen nennen, dieser ist jedoch nicht ganz so häufig wie die Seelen.

Es zeigt sich: Durch die vielen Waffen, deren Upgrades und den Fähigkeiten haben wir in Bloodhound zahlreiche Möglichkeiten den Dämonen den Kampf anzusagen.

Die Dämonenbrut – Horden und Bosse

Kaum zwei Schritte in einen Raum werden wir schon angegriffen. Zu den bekannten Gesichtern von Gegnern, die mit Äxten auf einen zulaufen und uns mit ihren Maschinengewehren oder Schrotflinten versuchen zu erschießen, schleichen sich auch höllische Cherubim, die aus der Luft auf uns schießen.

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Auch Bosskämpfe gehören zu Bloodhound.

Insgesamt gibt es fünf Bosse, die vom Design her recht unterschiedlich sind, jedoch alle unter dasselbe Schema fallen. Genug Kugeln in deren Richtung werfen und ihren Angriffen ausweichen, während man entweder einer elektrischen Wand, Feuersäulen oder zusätzlicher feindlicher Verstärkung ebenso ausweicht.

Etwas Kleines, das noch wichtig anzumerken wäre, ist, dass unter den Gegnern auch Sukkubi vorhanden sind, die recht freizügig ihren Körper herzeigen. Mit einem kleinen Schalter in den Optionen können wir jedoch den Dämonen befehlen, sich ordentlich anzuziehen. Dies ist insofern für diejenigen wichtig zu wissen, die sich dazu entscheiden, das Spiel zu streamen oder Videos zu erstellen.

Was wäre ein gutes Gemetzel, ohne gute Musik? Auch die Songs zeigen Kraft und unterstreichen den Stress, den man so mit sich zieht, wenn gerade ein ganzer Kult den Tod von uns anstrebt.

Wertung
  • 74%
    Grafik - 74%
  • 76%
    Atmosphäre - 76%
  • 73%
    Spannung - 73%
  • 80%
    Steuerung - 80%
  • 62%
    Technik - 62%
73%

Fazit

Mit einer Gesamtspielzeit von drei Stunden ist Bloodhound eher auf der kürzeren Seite angesiedelt.

Nachdem alle Waffen freigeschaltet wurden, gibt es nicht viel zu entdecken und generell ist der Verlauf sehr linear. Gleichzeitig lädt dieses kurzweilige Gameplay dazu ein, immer wieder zu starten und erneut die Welt zu retten. Erschienen ist Bloodhound am 18. Juli 2023 für den PC via Steam.

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