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Intravenous: Unser Kurztest zum Retro-Stealth-Game1 min Lesezeit

Als ich Intravenous testen durfte, wurde erst nicht ganz klar um was es genau bei dem Spiel geht. Es ist ein Top-Down Game, mit Pixelart und Stealth-Elementen. Aber was genau machen wir da eigentlich? Es war kaum herausfinden. Alles Weitere zu meinen Erfahrungen mit dem Spiel im folgenden Test.

Das Prinzip von Intravenous und die Idee dahinter sind gut. An der Umsetzung hapert es aber bereits. Schade ist, dass das Spiel nur mit der Tastatur zu steuern ist. Ein Controller kann nicht angeschlossen werden – ungewöhnlich im Jahr 2021.Intravenous_Screenshot

Auch grafisch glänzt das Spiel nicht gerade. Die klassische Pixelart Grafik bietet keine Besonderheiten oder liebenswerten Details. Die Grafik allgemein erinnert an alte Konsolenspiele, also aus der Zeit wo es noch keine 3D Grafik und noch kein DirectX gab.

Das Tutorial zieht sich sehr. Beim Spielen des Tutorials denkt man sich: „Jetzt komm doch zum Punkt, ich will die Mission endlich spielen.“

Genug gemeckert: Ich habe jetzt sehr viele kritische Punkte aufgezählt, aber es gibt auch einige positive Dinge. Man kann mit der gesamten Spielwelt interagieren. Man kann beispielsweise Flaschen werfen, um Gegner abzulenken und sogar seine eigene Stimme nutzen, um seine Feinde zu verwirren. Und man muss darauf achten, welche Ausrüstung man mit nimmt, wie man Türen öffnet, wo und wie sich Überwachungskameras bewegen. Auch die Musik klingt recht gut und ist abwechslungsreich.

Der Preis von ungefähr 12,- Euro bei Steam ist für einen Indietitel dieser Art eher hoch angesetzt.

Wertung
  • 45%
    Grafik - 45%
  • 80%
    Atmosphäre - 80%
  • 90%
    Spannung - 90%
  • 55%
    Steuerung - 55%
  • 65%
    Technik - 65%
67%

Fazit

Intravenous ist ein 2D Pixelart Topdown Stealth Game und für Leute geeignet, die sehr gerne strategische Stealthgames in einer alten Retro 2D Topdown Grafik zocken. Man sollte sich hierbei nicht vor Herausforderungen scheuen. Für alle Anderen ist das Game eher ungeeignet.

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