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Kurz angeschaut #15: Der Demo Donnerstag8 min Lesezeit

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Salute! Heute heißt das Motto: Entspanntes Fischen mit Kaffee. Ich dachte, es wird langsam Sommer, doch leider ist das Wetter gegen mich. Regen, Wind und sogar Schnee konnte ich in Wien wieder erleiden. Aber ich habe glücklicherweise zwei Demos gefunden, die mein Herz erwärmen sollten und die Erinnerung an heiße und entspannende Tage auffrischen. Ich will euch auch nicht auf die Folter spannen, da ein wenig Sonne und Wärme vermutlich jeder gebrauchen kann aktuell. Daher die heutige Ausgabe mit Coffee Talk Episode 2: Hibiscus and Butterfly und Fishing Pardiso.

Coffee Talk Episode 2: Hibiscus and Butterfly

Update vom 20.04.2023: Hier gelangt ihr zu unserem heute erschienenem Coffee Talk Episode 2: Hibiscus and Butterfly Test.

Kaffee und Kakao sind flüssige Umarmungen und das will ich meinen Gästen auch so vermitteln, die den Weg in mein bescheidenes Kaffeelokal finden. Es gibt viele verschiedene Personen, die durch diese Tür wandern und einige von ihnen haben auch interessante Geschichten und Probleme, welche ich mir gerne anhöre.

Heute ist ein ruhiger Abend, meine Öffnungszeiten sind zwar nicht sehr einladend und geschäftsfördernd, aber ich kann es mir leisten auch wenige Gäste bei mir zu empfangen. Groß ist das Café auch nicht, nur ein paar Tische und die Theke. Da ich nur nachts offen habe, ziehe ich mit sanfter Lo-Fi-Musik und dem Geruch frisch gebrühten Kaffees die Nachtschwärmer an.

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Einzigartige Charaktere machen Coffee Talk aus.

Draußen regnet es und Jorji, der Polizist, gesellt sich zu mir herein. Er ist schon ein bekanntes Gesicht und ein angenehmer Geselle. Ich konnte ihn dazu überreden einen unserer neuen Tees auszuprobieren, ohne Milch für ihn versteht sich. Mein zweiter Gast stellt sich als Influencer vor. Lucas ist sein Name und ein lebendiger Satyr. Leider verträgt er keinen Kaffee mehr, liebt aber Koffein. Ein Glück, dass ich gerade eine frische Lieferung an Matcha bekommen habe.

Durch diesen starken Regen fällt der Strom ungünstigerweise gelegentlich aus. Also musste ich auch nach dem Schaltkasten sehen, um den Laden wieder ein wenig heller zu machen. Während sich Jorji und Lucas im finsteren unterhalten ist in der Zwischenzeit ein weiterer Gast hereingekommen und hat mit ihrem Aussehen die beiden fast zu Tode erschreckt, als das Licht wieder angeht. Zwar hat sie mir ihren Namen nicht verraten, scheint aber eine Banshee zu sein.

Unentschlossen, was sie nehmen soll, empfahl ich ihr einen Butterfly Pea Tea, also einen Schamblumentee. Interessiert stimmte sie zu, hätte aber gerne eine Latte-Art dazu. Ein wenig eingerostet, habe ich eine nette Blume in den tiefblauen Tee gezaubert. Luca und die Unbekannte kommen ein wenig ins Reden und ich höre mit halbem Ohr zu. Es geht ums Singen, aber was genau, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich hoffe, sie kommen beide wieder.

Habe ich mir die Vollversion von Coffee Talk Episode 2 geholt?

Ja! Sobald sie am 20. April herauskommt, hole ich sie mir, lade sie runter und verschwinde für ungefähr eine Woche in diese wunderbare Welt. Wenn der zweite Teil so gut wird, wie der erste, bin ich sehr zuversichtlich.

Interessanter Beitrag von uns:  Kurz angeschaut #5 – Der Demo Donnerstag

Eine derartige Romantisierung eines Cafés und die Arbeit darin lässt mich nur träumen und wünschen, irgendwann selbst einmal so ein Etablissement zu betreiben. Ich starte das Spiel und bin sofort eingetaucht in die Welt und kann es kaum erwarten, was noch passieren wird und auf wen wir treffen werden.

Fishing Paradiso

Der Regen im Hintergrund hat mir einen wunderbaren Einstieg bereitet, um vom kalten Wien zu fliehen. Wenn nicht physisch, dann wenigstens gedanklich. Da ich auch vor Kurzem Meg’s Monster reviewen durfte, bin ich auf Entwickler Odencat getroffen. Und wie ein guter Journalist habe auch ich einmal über das eigentliche Spiel hinweggeschaut und bin auf den zweiten Titel gestoßen, der mich ein wenig an Legend of Zelda: Links Awakening erinnerte.

Die Aufregung im Café hat mich leider so sehr in Stress versetzt, dass ich an einem Herzinfarkt gestorben bin und nun vor dem großen Fisch im Himmel stehe. Das Nächste, was ich weiß, ist, dass ich auf einer einsamen Insel von einem sprechenden Vogel aufgeweckt werde.

Anscheinend bin ich im Himmel gelandet und das kann ich gut verstehen. Eine sonnige Insel mit Palmen und dem Blick auf ein endloses Meer, sehr entspannend für den Anfang. Aber mich überkommt der Hunger. Glücklicherweise ist unweit von mir eine Angel und das Vögelchen macht mich darauf aufmerksam.

Fishing-Paradiso-Screenshot
Ziemlich farbenfroh kommt Fishing Paradiso daher.

Schnell begreife ich, wie das Angeln in Fishing Paradiso funktioniert und irgendwie gibt es momentan nichts Entspannenderes, als meine Leine auszuwerfen und im Sand zu warten, bis etwas anbeißt. Bald habe ich auch ein paar Fische zusammen und kann sowohl meinen Bauch als auch den des Vogels füllen. Er erklärt mir auch ein wenig, wie es so im Himmel abläuft und dass wir uns eigentlich keine Sorgen machen müssten über Essen und Trinken, aber dass das Fischen essenziell sei.

Was er genau damit meint, ist mir schleierhaft. Aber ich bleibe noch ein wenig und angle weiter. Es ist so entspannend und beruhigend und es gibt noch so viele Fische und Meeresbewohner, die ich noch nicht gesehen habe.

Habe ich mir die Vollversion von Fishing Paradiso geholt?

Ich bin noch unschlüssig. Einerseits macht die Demo schon Spaß. Ich bin mir aber andererseits nicht sicher, ob die Prämisse des Angelns nicht recht bald langweilig wird. Man kann viele verschiedene Fische aus dem Ozean holen und auch die Fähigkeiten verbessern. Was wir aber schon von Meg’s Monster wissen, ist, dass Fishing Paradiso höchstwahrscheinlich mehr storylastig ist und weniger auf die Spielelemente geht.

Ich hoffe, euch können diese beiden Spiele ein wenig die Zeit bis zum richtigen Sommer verkürzen. Ich versuche noch die kalte Luft zu genießen, denn es wird schließlich schon bald brennend heiß.

In dem Sinne: Danke fürs Lesen. Euer Nareas.

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